Frau auf einem Felsen blickt in die Ferne

Bleib dran, gib nicht auf – leichter gesagt als getan. Manchmal und besonders auf dem holprigen Weg, um seine Träume zu erfüllen, wird man ganz schön heraus gefordert. Aufzugeben erscheint einem nicht selten als Lösung aller Probleme, als der einfachere Weg. Gut möglich, dass er einfacher ist, aber ob er auch der richtige ist?

Was tue ich hier eigentlich?

Ich muss ja verrückt sein! So in etwa sehen die regelmäßigen Zweifel eines Gründers, einer Gründerin aus. Ich bin mir sicher, dass es jedem da draußen so geht, der etwas riskiert, sich außerhalb seiner Komfortzone bewegt. Und das ist gut so! Wir sollten immer wieder hinterfragen, ob das was wir tun noch das Richtige ist, ob es uns dem Ziel und unseren Träumen näher bringt.

Zu hinterfragen was wir tun ist wichtig, um auf ein Ziel zu navigieren, um rechtzeitig neue Wege einzuschlagen und nicht blind in die falsche Richtung zu rennen. Aber haben wir uns einmal ein Ziel gesetzt, dann sollten wir es fest vor Augen haben. Aufgeben ist dann keine Option, Dranbleiben schon!

Dranbleiben – 3 ultimative Tipps

#1 Herausforderungen als Chancen sehen

Kind steht vor einer riesigen Treppe

Mir und ich hoffe jedem der sich dazu entscheidet zu gründen ist von Beginn an klar gewesen, dass einige Herausforderungen auf mich warten werden. Solche, die ich nicht vorhersehen kann, die ich bisher noch nicht gemeistert habe, die mich vermutlich an meine Grenzen bringen werden. Und trotzdem hatte ich den Mut diesen Weg zu gehen und mich ihnen zu stellen.

Mit jeder Herausforderung, die man gerockt hat, hat man etwas dazu gelernt und ist persönlich gewachsen. Es ist wie in einem Computerspiel mit vielen verschiedenen Leveln. Jedes für sich ist eine Challenge, die zu Beginn kaum überwindbar scheint. Und ja, manchmal spielt man ein Level mehr als nur einmal, um es zu schaffen. Kaum hat man eines geschafft, wartet ein neuer Gegner auf einen. Genau so fühlt sich Gründen an. Erfolgreiche Gründer geben in solchen Situationen nicht auf, ganz im Gegenteil, sie freuen sich auf bevorstehende Herausforderungen und sehen sie als Chancen.

Jeder Stein auf unserem Weg hat auch etwas positives. Manchmal dauert es bis man es erkennt, viele Herausforderungen stellen uns auf die Probe und wir müssen nach dem Positiven suchen. Aber, so viel kann ich verraten denn zumindest geht es mir so, es ist wie ein Muskel, den man trainieren kann. Das Positive an den übelsten Situationen zu erkennen ist Übungssache. Umso öfter man der aktuellen Situation etwas Gutes abverlangen kann, desto gelassener blickt man in die Zukunft und lässt gute Dinge erst richtig zu. Beim nächsten Mal klappt es dann schon ein bisschen besser und beim übernächsten Mal noch ein bisschen besser. Und schon wird eine Herausforderung zu einer Chance.

Herausforderungen lassen uns wachsen und stärker werden. Sie zeigen uns was in uns steckt und nicht selten überraschen sie uns. Und am Ende, wenn alles überstanden ist, dann bleibt sogar noch ein bisschen Antrieb und Stolz, der uns gestärkt der nächsten Herausforderung gegenüber treten lässt.

#2 Das Ziel vor Augen

Blick auf eine Straße, die vor einem liegt, dahinter ein Himmel mit Wolken

Um dran zu bleiben, um nicht auf geben zu müssen wir unser Ziel klar vor Augen haben. Nur wenn man weiß wofür man kämpft, was es einem Wert ist, kann man seine ganze Energie rein stecken. Aufgeben ist keine Option, weil wir wissen was wir aufgeben und dann nie erreichen würden.

Dabei spielt Ehrlichkeit sich selbst gegenüber eine große Rolle. Sei ehrlich zu dir und warum du dieses Ziel verfolgst. Mag sein, dass du Außenstehenden etwas anderes erzählst, weil es besser klingt, weil du deine wahren Motive nicht verraten möchtest – das ist ok, deine Entscheidung. Aber zu dir selbst musst du absolut ehrlich sein und wissen worum es dir wirklich geht. All deine Entscheidungen bauen darauf auf. Du brauchst eine Vision, die dir auf deinem Weg hilft alle Entscheidungen an ihr zu messen. Die Vision, dein Ziel steckt den Rahmen für dein Handeln, hinterfrage deshalb stets, ob diese Entscheidung dich deiner Vision, deinem Ziel näher bringt, oder dich davon weiter entfernt.

#3 Hab Vertrauen

Bücherregal mit Bildern

Dranbleiben ohne Vertrauen darauf, dass sich alles irgendwie fügen wird ist ein schwieriges Unterfangen. Wenn du ein ewiger Pessimist bist, dann wird sich früher oder später deine Prophezeiung auch erfüllen. Hab anstatt dessen Vertrauen und geh davon aus, dass alles seinen Sinn hat. Für irgendetwas wird es gut sein, auch wenn du es jetzt noch nicht sehen kannst.

Vertrauen bringt dir die nötige Gelassenheit, um nicht aufzugeben. Du verschwendest nur unnötige Energie, wenn du dir alle möglichen worst case Szenarien ausmalst, auf die du keinerlei Einfluss hast. Ich meine damit nicht, dass du völlig naiv durch die Welt laufen sollst, natürlich sollten deine Entscheidungen auf gesundem Menschenverstand basieren und wohl durchdacht sein. Aber ab einem gewissen Punkt hast du alles getan was in deiner Macht steht und dich verrückt zu machen raubt dir Energie, die du besser anders einsetzt.


Frau auf einem Felsen blickt in die Ferne

Dranbleiben – 3 ultimative Tipps

#1 Herausforderungen als Chancen sehen

Suche das Positive und sieh Herausforderungen als Chancen persönlich zu wachsen.

#2 Das Ziel vor Augen

Wissen wofür man kämpft und was man nie erreichen würde, würde man aufgeben. Eine Vision hilft dir dabei dran zu bleiben.

#3 Hab Vertrauen

Alles hat seinen Sinn. Übe dich in Gelassenheit und verschwende keine unnötige Energie.