Es gibt nie den richtigen Moment, man muss es einfach tun!

Wie viele liebe ich meine Komfortzone, dort ist zwar nicht alles gut, aber immerhin weiß man die meiste Zeit worauf man sich einlässt und läuft weniger Gafahr Fehler zu machen. Aber Fehler sind gut! Fehler zu machen bedeutet, dass man an einem Fundament für spätere, richtige Entscheidungen arbeitet. Wer keine Fehler macht, kann sich nicht weiter entwickeln und gibt sich selbst keine Chance dazu zu lernen.

Keine Ausreden mehr

Viel zu oft finden wir Ausreden, die begründen warum wir nicht einfach los legen, sondern auf den richtigen Moment warten. Wenn wir darauf warten, dass wir etwas perfekt beherrschen, dass der Zeitpunkt perfekt ist oder wir uns sicher sein können, dass wir keine falschen Entscheidungen treffen werden, dann werden wir nie beginnen unsere Träume zu verwirklichen.

Besser eine, als gar keine Entscheidung

Jede Entscheidung ist besser als gar keine zu treffen. Mir ist bewusst geworden, dass es eigentlich gar keine falsche Entscheidungen gibt. Mit jeder Entscheidung habe ich eine Alternative abgewählt, wer weiß wie es gelaufen wäre, wenn ich mich anders entschieden hätte – niemand, denn so ist es nicht gelaufen.

Im Herbst 2018 entschloss ich mich einfach los zu legen. Was kann schlimmsten Falls passieren, dass ich scheitere, viele Erfahrungen reicher bin und weiß, dass es dieser Weg eben nicht war. Also hieß es ab nun „Just do it“.

Selbstkritisch und doch überzeugt

Bitte versteht mich nicht falsch, die Idee, meine Geschäftsidee ist nichts wofür ich mich plötzlich einfach entschieden habe. So einfach ist es dann doch nicht. Dieser Gedanke hat sich über mehrere Monate entwickelt und ist immer konkreter geworden. Der entscheidende Schritt, es wirklich anzupacken hat mich allerdings lange Zeit gebremst. Ich war mir sehr unsicher, ist das wirklich eine gute Idee, was werden andere darüber denken, kann ich das überhaupt schaffen…

Das sind Gedanken, die man automatisch hat und für eine gewisse Zeit ist es auch wichtig sich damit auseinander zu setzen. Selbstkritisch zu sein ist meiner Meinung nach ein großer Bestandteil, wenn man ein Startup gründen möchte. Man darf sich davon allerdings nur zu einem gewissen Teil leiten lassen. Es braucht auch eine ordentliche Portion von der Überzeugung, dass man das schon irgendwie schafft. Wir sind zu viel mehr im Stande als uns bewusst ist! Mit der richtigen Leidenschaft und dem brennenden Verlangen wachsen wir kontinuierlich über unsere bis dahin geglaubten Fähigkeiten hinaus.

Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche.

Che Guevara

Blog Big Herbst 2018

Ausschlaggebend für meinen endgültigen Entschluss war eine Blogger Konferenz in München. Auf der Blog Big traf ich viele bekannte Gesichter und neue, spannende Persönlichkeiten. Im Austausch mit den anderen und während der Workshops wurde ich zunehmend euphorischer bei dem Gedanken die gewonnenen Erkenntnisse für meine Idee umzusetzen. Ich beschloss nicht länger zu zweifeln, mich zu fragen wann der perfekte Zeitpunkt wäre, sondern zu beginnen.

Der Weg ist das Ziel dachte ich mir. Wer weiß wo er mich hin führt, ich bin offen für alles was da kommt. Wichtig ist nur, dass ich nicht darauf warte, dass sich etwas ändert, sondern ich anfange etwas zu verändern. Ich freue mich auf den Weg der vor mir liegt und bin mir bewusst, dass er sicherlich so einige Herausforderungen mit sich bringen wird.

Die Idee

Mit welcher Idee ich mich selbstständig mache möchte erfährst du hier: Die Idee.