Kathrin sitzt vor 2 gefüllten Tellern und lacht in die Kamera

Dr. Kathrin Vergin, 36 Jahre lebt in Hamburg, hat sich als Ernährungsexpertin auf das emotionale Essverhalten spezialisiert und arbeitet mit Menschen daran ihr Essverhalten besser zu verstehen. Mit mehr als 10 Jahren Erfahrung auf dem Gebiet der Lebensmittelforschung im Bereich Brustkrebs und Ernährung und mit mehrjähriger Erfahrung als Coach für psychologisches Essverhalten steht für Sie die mentale und emotionale Einstellung zum eigenen Körper im Vordergrund. Seit 2018 ist sie mit ihrer eigenen Firma „Food-Coaching by Dr. Kathrin Vergin“ selbstständig tätig.

1. Mit welcher Idee hast du dich selbstständig gemacht und was war deine Motivation?

So eine erste richtige Idee gab es gar nicht bzw. ich bin nicht mit der Idee der „Selbstständigkeit“ losgelaufen. Ich habe selbst einen langen Diätweg hinter mir und als ich 25 kg verloren hatte, wurde das Interesse daran groß. So fing ich an Vorträge zu halten und meine ersten Freunde zu coachen. Daraus wurde dann mehr und mehr. Dieser Weg ist langsam entstanden. Es ist meine absolute Leidenschaft Menschen zu helfen. Egal ob mir Ihrem Gewicht, ihrem Körpergefühl oder des Erreichens einer sportlichen Ziels. Der Erfolg meiner Teilnehmer ist eine Motivation und jeder einzelne Erfolg dabei ist unbezahlbar.

2. Hast du auf Risiko oder Sicherheit gesetzt – also gleich Vollzeit oder zuerst Nebenerwerb?

Ganz klar immer auf Sicherheit. Ich habe mir das langsam aufgebaut und dabei zuerst in Vollzeit gearbeitet und dann langsam die Stunden reduziert. Das ist auch noch heute so. Ich arbeite immer noch in Teilzeit.

3. Wie sieht deine Morgenroutine aus?

Meine Routine am Morgen besteht meist aus Sport. Ich mache Triathlon auf der Mittel- und Langdistanz und laufe seit 2029 auch Ultramarathons. Daher bin ich meist schon morgens sportlich aktiv. Danach mache ich mich fertig für den Tag, checke meine Termine und lege los. Eine gute Organisation ist das A und O.

4. Was wolltest du als Kind werden?

Meeresbiologin. Ich war schon immer mehr vom Wasser fasziniert und gerade von Walen, Delfinen und Co. Daher wollte ich schon als ich klein war das Meer und die Tiere retten.

5. Wer oder was motiviert dich?

Meine Teilnehmer motivieren mich am meisten. Ich bin immer mehr als glücklich, wenn bei Ihnen der Erfolg kommt oder ein positives Feedback zurück kommt. Ich weiß selbst wie schwer es ist sich immer wieder neu zu motivieren. Ich freue ich, dass ich der Motivator für meine Teilnehmer sein kann.

Sonst motiviert mich der Sport. Zu wissen dass ich vor ein paar Jahren die Alsterrunde nicht einmal im Traum geschafft hätte am Stück zu laufen, sehe ich heute, dass ich 65km oder gar 100 km am Stück laufen kann. Das ist krass und motiviert mich jeden Tag aufs Neue.

6. Auf was könntest du nicht verzichten?

Auf meine Familie, meinen Freund und meine Freunde. Ich habe einen sehr engen Zusammenhalt in meiner Familie und das ist mir sehr wichtig. Mein Freund und ich teilen die gemeinsame Leidenschaft zum Sport. Mit ihm die Welt zu bereisen ist etwas auf das ich nicht verzichten kann.

Und wenn es ums Essen geht: ganz klar POMMES!

7. Was bringt dich auf die Palme?

Der Straßenverkehr. Da kommt es gut und gerne mal vor, dass ich mich mehr aufrege als wirklich nötig. J Zudem hasse ich es zu spät zu kommen. Wenn diese beiden Dinge zusammenkommen, kommt bei mir schlechte Laune auf.  

8. Was war die größte Herausforderung auf deinem Weg?

Das ist nicht ganz so einfach, aber ich glaube das Schwerste ist wirklich von seiner Selbstständigkeit zu leben, wenn man kein Back-Up hat. Auf der einen Seite will man sich mit seinem Produkt in einer Nische behaupten (Stichwort USP), aber muss sich gleichzeitig breit aufstellen, um seine Kosten zu decken. Das ist gerade zu Beginn nicht ganz so einfach.

9. Was rätst du anderen, die sich selbstständig machen wollen?

Du brauchst ein Konzept und handfeste Zahlen, denn sonst weißt du nicht was du für deine Produkte und deinen Service verlangen kannst. Wenn du das hast, leg einfach los. Frauen haben oft sehr gute Ideen, denken aber zu viel darüber nach was schief gehen könnte. Vertraut auf Euch! Zudem finde ich es immer wichtig sich weiterzubilden. Wissen ist immer noch in vielen Branchen z.B. wie in der Ernährung ein Schlüssel zum Erfolg.

10. Wo siehst du dich in 5 Jahren, wie geht es weiter bei dir?

Ich hoffe, dass ich immer noch gesund Ausdauersport machen kann und immer noch Spaß daran habe mich über viele Laufkilometer glücklich zu laufen. Zudem möchte ich meine eigene Praxis eröffnen und mich dabei auf die Unterstützung von Frauen spezialisieren. Unterstützung bei Ernährung, Essstörungen, psychologischer Beratung und onkologischer Therapie. 

11. Ein typischer …-Satz: 

Einfach mal machen, könnte ja gut werden!

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