Laura Kessner ist in der Welt zuhause und hilft als Business Coach jungen, ambitionierten Frauen dabei, ihr „Warum“ im Leben zu finden und beruflich so richtig durchzustarten.  Sie ist ein Freigeist, seit Ende 2015 Unternehmerin und liebt Auszeiten in der Natur. Mit ihrem Magazin LABOLD minds gibt sie die richtigen Denkanstöße und positive Vibes. Das Motto: Wir sind nicht das, was uns passiert, sondern wie wir darauf reagieren.

1. Mit welcher Idee hast du dich selbstständig gemacht und was war deine Motivation?

Als Business Coach (IHK) unterstütze ich junge, ambitionierte Frauen dabei, mutig ihren eigenen Weg zu gehen und beruflich so richtig durchzustarten. Schluss mit Zweifeln und Zögern war gestern. Mein Job ist es, clevere und bessere Fragen zu stellen, damit du an dein heißersehntes Ziel kommst.

Ich selbst habe mich lange nicht Willkommen in der Arbeitswelt gefühlt. Doch anstatt mein Arbeitsumfeld zu hinterfragen und etwas zu suchen, was zu mir passt, habe ich versucht, den Fehler bei mir zu suchen. Was stimmt mit mir nicht? Wie müsste ich sein, damit ich hier reinpasse?

Völlig falscher Ansatz. Besser:

Was kann ich gut? Was können andere von mir lernen? Wie kann ein Arbeitsumfeld aussehen, indem ich mich wohlfühle? Wie komme ich dahin?

2. Hast du auf Risiko oder Sicherheit gesetzt – also gleich Vollzeit oder zuerst Nebenerwerb?

Mit meiner Arbeit als Business Coach bin ich 2018 all-in gegangen, was leicht war, da ich bereits seit Ende 2015 als Freelancerin nebenberuflich und seit 2017 hauptberuflich tätig war. So gab ich einen nach dem anderen meiner Social Media Marketing-Kunden ab und nahm mehr Aufträge als Business Coach an.

Bereits während meiner ersten 6 Monate als aktiver, systemischer Coach konnte ich davon leben. Allerdings beziehe ich meine Einkünfte aus mehreren Standbeinen: Meine eigenen Produkte (Onlinekurse, Workbooks, …), Gruppencoachings, 1:1 Coachings für Unternehmen und Privatleute, Kooperationen für die Marke LABOLD minds, und und und.

3. Wie sieht deine Morgenroutine aus?

Ich stehe zwischen 05:30 Uhr und 06:00 Uhr auf, beginne den Tag entspannt mit etwas Bewegung (Yoga, Dehnübungen, Spaziergang,…), dann folgt das Journaling (Morgenseiten), ein Glas Wasser auf Ex und dann starte ich mit der ersten Runde am Schreibtisch, da ich in dieser Zeit, wenn alle noch schlafen am Produktivsten bin.

Eine gute Morgenroutine ist bei mir aber davon abhängig, dass ich spätestens um 22 Uhr ins Bett gehe und direkt einschlafe 😀

4. Was wolltest du als Kind werden?

Schauspielerin oder Richterin.

5. Wer oder was motiviert dich?

Motivation? Die ist bedingt durch meine eigenen Ziele, privater und unternehmerischer Natur. Meine Energie und Kraft ziehe ich aber vor allem aus den Coachings mit meinen Klient*innen. Ihr Strahlen und diese Energie, wenn sie ihre Ziele erreichen und sich ihrer Selbstwirksamkeit bewusst werden, sind das größte Geschenk meiner Arbeit.

6. Auf was könntest du nicht verzichten?

Exklusive Zeit mit der Familie und Freunden. Und das Typische: Laptop und das Smartphone. Dank ihnen habe ich die Chance mich mit ganz wunderbaren Menschen auf der ganzen Welt zu vernetzen.

7. Was bringt dich auf die Palme?

Meine eigene Ungeduld. Wachstum kann nicht geschehen, wenn ich an der Pflanze reiße, die ich gesät habe. Manchmal muss man ihr auch einfach mal beim Wachsen zuschauen und die Dinge geschehen lassen. Eins meiner größten Lebenslektionen.

8. Was war die größte Herausforderung auf deinem Weg?

Über meine eigenen Zweifel hinwegzukommen. Ich wusste sehr genau, wo ich hin wollte und wie ich das erreichen kann, aber dennoch stand ich mir häufig selbst im Weg. Blockierte mich mit Fragen, wie: „Kann ich das auch gut genug? Braucht es noch einen Coach da draußen? Würden die Leute den Wert meiner Arbeit anerkennen? …“

Mein größtes Learning: Wenn du selbst nicht an dich glaubst, wird es selten ein anderer tun. Niemand kann diesen Job für dich übernehmen, das kannst nur du ganz allein. Und das packst du.

Mutig zu sein, bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es trotz der Angst zu machen.

9. Was rätst du anderen, die sich selbstständig machen wollen?

Fang an! Warte nicht auf den perfekten Plan, den gibt es nicht. Setze um, gehe raus; denn später kannst du deine Pläne immer noch korrigieren.

Auch ganz wichtig: Suche dir Unterstützung von den Leuten, die bereits das erreicht haben, wo du hinwillst. Schau dir ab, was bei ihnen funktioniert hat, gib deine eigene Note mit hinein und los geht’s!

10. Wo siehst du dich in 5 Jahren, wie geht es weiter bei dir?

Ich gebe zwei ganzheitliche Coachings-Retreats für Frauen im Jahr (1x Deutschland, 1x Mallorca), arbeite intensiv mit Führungskräften mittelständischer Unternehmen zusammen, betreue exklusiv weiterhin junge, ambitionierte Frauen und bin verheiratet, das Bild macht ein Hund dann komplett 🙂

11. Ein typischer Laura-Satz:

Frage dich nicht, „Warum passiert das mir?!“ Sondern: „Was kann ich daraus lernen?“

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