Mark Hussain lebt zurzeit in Mannheim, ist 44 Jahre, seit rund 20 Jahren Entrepreneur und hat in dieser Zeit von der Startup-Idee bis zum Exit das ein oder andere auf seinem Weg erlebt. Eine weitere große Leidenschaft neben dem Unternehmertum, ist alles rund um Outdoor und vor allem das Bergsteigen. Wenn er nicht auf einen Gipfel kraxelt, dann sitzt er mit seinem Hintern im Co-Working-Space in Mannheim und bastelt an seinem aktuellen Projekt www.viivaa.de.

1. Welchen Traum verfolgst du und was war deine Motivation?

Projekt viivaa verfolge ich das Ziel, ein Verzeichnis zu schaffen, auf welchem man Coaches und Experten rund um die persönlichen Themen findet. Zum Thema, das einen gerade herausfordert, findet man einen großen Schwung an kompetenten Köpfen, die einen weiterbringen können. Diese werden mit einer knackigen Profilseite ansprechend und informativ präsentiert und man erfährt, was der Experte an Coaching ggf. anbietet und welche Tools er oder sie sonst noch im Peto hat, die für einen hilfreich sein können (Onlinekurse, Bücher, Webinare, Events und Seminare).

Ich selbst hatte vorletztes Jahr einen Coach gesucht, um neue Impulse zu bekommen und wieder ein Stück weiter zu kommen. Und ich fand die Suche bzw. die ganze Recherche ziemlich nervig und dachte mir „Mensch, wäre es nicht cool, es gebe ein gut gemachtes Verzeichnis, welches mir ganz viele Experten, Coaches und Trainer auf einen Schlag ansprechend vorgestellt und ich mich bzgl. einem Coaching am besten auch noch easy direkt mit dem passenden Coach in Verbindung setzen kann.”

2. Wie sah dein Weg aus?

Den Schritt in die Selbstständigkeit habe ich schon recht früh gemacht und mit 23 meine erste Firma gemeinsam mit einem Freund gegründet. Schon zum Start des BWL Studiums war mir klar, dass ich Lust habe was Eigenes auf die Beine zu stellen. Und somit habe ich dann schnell der Hochschule den Rücken gekehrt und mich 2000 selbstständig gemacht. So kam dann eins zum anderen, erste Kunden, erste Mitarbeiter, erste Azubis, aus der ersten Firma heraus (eine Werbe-Kreativagentur) entwickelte sich 2007 eine zweite Firma. Ein Internet-Startup rund um individuelle Wandgestaltung und Digitaldruck.

Einige Jahre später habe ich diese Firma verkauft, bin danach zu Freunden in deren Immobilien-Startup eingestiegen und habe drei Jahre den Vertrieb und das Marketing aufgebaut. Anschließend war ich für längere Zeit im Ausland unterwegs und irgendwann hat es mich nach Mannheim verschlagen. Hier entstand dann das nächste Projekt, viivaa. Soviel im Schnelldurchlauf zu meinem Weg.

3. Wie sieht deine Morgenroutine aus?

6.00 Uhr bimmelt der Wecker, frisches Teechen zaubern, etwa eine halbe Stunde meditieren, in mich gehen, visualisieren. Danach meistens eine Stunde irgendetwas an Sport machen, duschen, Powermüsli und danach schnapp ich mir mein Daily Journal / Success Journal und nehme mir dafür 20 Min Zeit. Und dann ab ins Office.

4. Was wolltest du als Kind werden?

Echt eine gute Frage und ich habe länger überlegt, aber ich gehöre tatsächlich nicht zu denen (oder kann mich zumindest nicht daran erinnern), die schon früh wussten, was sie mal werden wollen. Und der Ich-werd-Feuerwehrmann-Typ war ich auch nicht. Nein, das kam eigentlich erst nach dem Abi, dass ich wusste, dass ich eine Firma gründen und „mein eigenes Ding machen“ will.

5. Wer oder was motiviert dich?

Motivierende Menschen motivieren mich 😉 Ich finde es inspirierend Menschen in meinem Umfeld zu sehen, die Erfolg haben (wie auch immer der aussehen mag, bzw. in welchen Bereichen). Mich motivieren Menschen, die eine positive Grundeinstellung haben, die sich durchbeißen, die am Ball bleiben, die wenn es sein muss, sich den Arsch aufreißen. Menschen, die an sich arbeiten. Aber auch wenn ich deutlich ältere Menschen kennenlerne und begeistert feststelle, dass die auch mit 70+ noch körperlich und mental fit und sehr aktiv sind… ja, dass motiviert mich zum Nacheifern.

Und seit eh und je sind es Bücher, die mich motivieren und inspirieren. Ist doch eine fantastische Sache… das passende Buch oder Hörbuch, loslegen und guten Input bekommen, der im besten Fall den Horizont wieder ein kleines bisschen erweitert und gut fürs Mindset ist.

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6. Auf was oder wen könntest du nicht verzichten?

Ein grandioses Müsli am Morgen.

7. Was bringt dich auf die Palme?

Kein Müsli am Morgen 😉 Ach Gottchen, da muss ich einen Moment überlegen und ehrlich gesagt, will mir so recht nichts einfallen. Ist es etwa die Altersmilde, die sich hier bemerkbar macht, who knows. Spaß beiseite, vor einigen Jahren hätte ich wahrscheinlich eher darauf direkt eine Antwort parat gehabt, aber mittlerweile versuche ich, dass mich nichts mehr wirklich auf die Palme bringen kann. An sich will ich nicht mein Inneres durch äußere Umstände so durchschütteln lassen, dass es mich tatsächlich auf die Palme bringt und ich am besten noch ausraste.

8. Was war die größte Herausforderung auf deinem Weg?

Die eine große Herausforderung der letzten Jahre habe ich ad hoc nicht auf dem Schirm. Es ist ja eher so, dass der Weg immer und immer wieder mit Hürden und Herausforderungen gespickt ist. Und die Herausforderung ist für mich, diese auch immer besser anzugehen, mich weiterzuentwickeln, mich auch bewusst immer wieder aus der Komfortzone zu schubsen und mich auf unbekanntem Terrain zu bewegen. Mein Leben in vielerlei Hinsicht und Bereichen auf die Reihe zu bekommen, den eigenen Rhythmus und die eigenen Werte, Ziele und Visionen zu finden und zu definieren, dass ist eine Herausforderung, die so glaube ich, unglaublich wichtig und fruchtbar ist.

9. Was rätst du anderen, die einen Traum haben und er noch nicht verwirklicht ist?

Nimmt dir einen Zettel und einen Stift… absolute Killer-Weapon 😉 Nachdenken und Schreiben kommt immer gut. Schreib auf, was für deinen Traum spricht und was dich bisher hindert. Wie würdest du dich fühlen, wenn du diesen Traum verwirklicht hast? Und wie fühlt sich der Gedanke an, niemals den Traum gelebt zu haben, es nicht ausprobiert zu haben?

Und ich glaube ein guter Boost ist das Konzept der Visualisierung, etwas das ich schon so viele Jahre mit mir rumgeschleppt habe und echt lange gebraucht habe, bis ich damit wirklich in die Gänge gekommen bin. Aber im Grunde genommen ist es einer der Schlüsselkonzepte, wie man sie in so vielen Klassikern liest (von Joseph Murphy, über Napoleon Hill, bis hin zu den aktuellen Chaka Chaka Autoren). Das Visualisieren hilft einfach ungemein, sich mehr mit seinem Traum zu identifizieren und infizieren, ihm Konturen zu geben, dass Feuer in einem immer mehr zu entfachen und auch ins Handeln zu kommen.

Mein Leben ist quasi eine To-Do-Liste.

Wieder zurück zu Zettel und Stift… ich bin ein Listen-Typ. Mein Leben ist quasi eine To-Do-Liste 😉 Und wenn ich einen Traum, ein Projekt oder sonstiges größeres Vorhaben überlege anzugehen, dann kann ich mir somit eine Überblick verschaffen, kann mich besser mit den Teilbereichen anfreunden und konkrete Aufgaben ableiten und diesen Prioritäten geben. Und am Ende, nach allem rationalen Abwägen, hör auf deinen Bauch, hör auf dein Herz. Und sei mutig… dich letztendlich zu entscheiden. Dafür oder dagegen.

10. Wo siehst du dich in 5 Jahren, wie geht es weiter bei dir?

Wo ich mich von der Örtlichkeit her befinden will, das weiß ich nicht, da bin ich ziemlich entspannt und flexibel. Mannheim, Deutschland, Ausland… who knows. Je nachdem, wie sich das Abenteuer rundum viivaa entwickelt, bin ich vielleicht in dem Zusammenhang weiterhin aktiv unterwegs. Andernfalls wird’s in fünf Jahren ein weiteres Projekt geben, eine neue Idee, eine neue Herausforderung, die in Angriff genommen wird. Never stop growing sag ich nur!

11.  Ein typischer Mark-Satz:

Sorry Julia, da gibts zum Schluss leider einen Zonk von mir. Es gibt keinen typischen Satz, den ich im Peto habe und regelmäßig raushaue – Es gibt nur Freestyle-Sätze 🙂

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