Matthias Hechler mit blauem Sacko vor einer grauen Wand

Matthias Hechler ist ein deutscher Unternehmer und Autor. Sein erstes Startup, das er noch heute führt, gründete er bereits direkt nach seiner Ausbildung. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit Persönlichkeitsentwicklung und Positivem Denken.

Heute besitzt Matthias Hechler mehrere Unternehmen und gibt außerdem als Autor sein Wissen über Erfolgsprinzipien und Persönlichkeitsentwicklung weiter. Sein DRANBLEIBEN Erfolgsjournal wurde bereits in weitere Sprachen übersetzt und erscheint ab Herbst 2019 in den USA, Kanada und England sowie in mehreren europäischen Ländern.

1. Mit welcher Idee hast du dich selbstständig gemacht und was war deine Motivation?

Selbstständig bin ich ja schon seit vielen Jahren, nur mit einem anderen Unternehmen, einer Digital-Marketing-Agentur, die ich mit einem Partner betreibe und in dem wir 16 Mitarbeiter beschäftigen.

Das Interesse für Erfolgsjournale und die darin enthaltenen Methoden entdeckte ich aufgrund einer persönlichen Krise. Sie zwang mich dazu, mich intensiver mit einer erfolgreichen Lebensführung auseinanderzusetzen. Aus der praktischen Erfahrung heraus habe ich eine eigene Systematik für Journaling, Selbstführung und Selbstreflexion entwickelt.

Bei meinem Start mit DRANBLEIBEN war einfach der Wunsch nach einem zweiten Unternehmen da, bei dem ich alleine entscheide, mein großes Interesse für Erfolg und Persönlichkeitsentwicklung einbringen kann und zudem anderen Menschen helfe.

2. Hast du auf Risiko oder Sicherheit gesetzt – also gleich Vollzeit oder zuerst Nebenerwerb?

Mein „Hauptunternehmen“ betreibe ich weiterhin. Insofern ist DRANBLEIBEN nach wie vor ein reiner Nebenerwerb, auch wenn das Thema viel weiter um sich gegriffen hat in der kurzen Zeit, als ich zu Beginn dachte. Ich könnte es heute locker Vollzeit betreiben. Es gibt viele Ideen, die ich habe und viele Anfragen kommen rein. Ich möchte auch dieses Unternehmen weiter ausbauen. Bei alldem muss ich aber die Balance meiner Zeit in den Unternehmen beachten und darf ich auch mein Privatleben nicht vergessen.

3. Wie sieht deine Morgenroutine aus?

Aufstehen mit meinen Kindern, für die Schule fertigmachen. Wenn die aus dem Haus sind, trinke ich ein Glas Wasser und ein Glas Smoothie, setze mir Ohrhörer auf, höre ein Hörbuch und wusele im Haushalt rum. Das lässt ich für mich ideal verbinden. Wenn ich damit durch bin, dusche ich und visualisiere mein nächstes Ziel dabei. Anschließend nehme ich mir 15 Minuten Zeit für mein Erfolgsjournal und gönne mir dabei einen Kaffee und noch ein Glas Wasser.

4. Was wolltest du als Kind werden?

Puh, das hat gewechselt. 😉 Ganz lange wollte ich Fußballprofi werden, wie vermutlich viele Jungs auch heute noch. Später hatten mich Nord- und Südpol fasziniert, so dass ich eine ganze Zeit lang dem Traum hatte Polarforscher zu werden.

5. Wer oder was motiviert dich?

Motivation kann prinzipiell nur aus einem selbst kommen. Wenn man Sinn in seinem Tun hat und sein Warum kennt, ist es schwer nicht motiviert zu sein. Ansonsten sind meine Kinder für mich ein riesiger Antrieb.

6. Auf was könntest du nicht verzichten?

Auf Sport und mein Erfolgsjournal. Ich jogge regelmäßig und finde Sport wahnsinnig wichtig – nicht nur für die körperliche Fitness und Gesundheit, sondern auch für die psychische Hygiene. Für letzteres und die persönliche Weiterentwicklung ist mein Erfolgsjournal unerlässlich.

7. Was bringt dich auf die Palme?

Wenn ich mich fremdbestimmt oder gehetzt fühle.

8. Was war die größte Herausforderung auf deinem Weg?

Hm, Herausforderungen gibt es immer wieder als Unternehmer und gab es bisher reichlich. Als ich mit meinem ersten Unternehmen gestartet bin, war ich ziemlich jung und ziemlich naiv. Es war sicher eine große Herausforderung, das alles durchzustehen – diese zu Beginn echt lange Durststrecke – und über Jahre zu einem Unternehmer zu reifen, nicht aufzugeben und einfach dranzubleiben.

9. Was rätst du anderen, die sich selbstständig machen wollen?

Ich kann jedem Selbstständigen oder Gründer nur raten, sich so früh wie nur irgend möglich kontinuierlich mit Persönlichkeitsentwicklung zu beschäftigen, mit eigenen Zielen und den eigenen Finanzen. Persönliches Wachstum und Kontinuität sind die Schlüssel zum Erfolg. Ebenso würde ich jedem raten, regelmäßig ein gutes Erfolgsjournal zu führen, weil es bei all diesen Aspekten unterstützt, z. B. mein DRANBLEIBEN Erfolgsjournal. Jeden Tag zu wissen, welche Ziele man hat und was man dafür tun kann, will und muss, ist enorm wichtig – genauso wie regelmäßige Selbstreflexion.

10. Wo siehst du dich in 5 Jahren, wie geht es weiter bei dir?

Unsere Digital-Marketing-Agentur wollen wir weiter ausbauen. Wir expandieren seit ca. 2 Jahren, nachdem sich unser Personal über einige Jahre zahlenmäßig nicht verändert hatte. In 5 Jahren soll die Agentur so aufgestellt sein, dass sich nicht mehr an einzelnen Personen hängt und auch ohne meinen Partner und mich funktionieren würde. DRANBLEIBEN möchte ich ebenfalls ausbauen. Es sind ein paar weitere Journale in Planung – ebenso wie eine App, die sich bereits in Entwicklung befindet. Es soll sich als kleines, feines Unternehmen für erstklassige Produkt in der Persönlichkeitsentwicklung fest etabliert haben.

11. Ein typischer …-Satz:

Es gibt kaum etwas, das so sehr für den Erfolg, Lebensverbesserung und Persönlichkeitsentwicklung unterschätzt wird wie ein Erfolgsjournal.

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