Sarah dreht sich um und lächelt in die Kamera

Sarah Walther (24), liebt es durch ihren ganzheitlichen Ansatz mit „Finanzqueen“ Frauen die Angst vor ihren Finanzen zu nehmen und sie auf dem Weg zur Königin ihrer Finanzen zu begleiten. Sie ist ein Foodie, Buchliebhaberin, abenteuerlustig und Feministin. Ihr Lebensmotto ist:

Wir sind die Heldinnen unserer eigenen Geschichte!

Mary McCarthy

1. Mit welcher Idee hast du dich selbstständig gemacht und was war deine Motivation?

Mit meinem Unternehmen Finanzqueen unterstütze ich seit Juni 2019 junge Frauen dabei, zur Königin ihrer Finanzen zu werden, denn jede Frau hat es verdient, ein finanziell unabhängiges und selbstbestimmtes Leben zu führen. Ich unterstütze hier persönlich, individuell und mit viel Herz, so kann ich meinen Klientinnen helfen, die Scheu und oft auch Scham dieses Themas, Stück für Stück abzulegen. Jede kann zur Königin ihrer Finanzen werden!

Ich habe Soziale Arbeit studiert, da ich die Arbeit mit Menschen und besonders mit jungen Frauen liebe. Mein Ansatz ist hierbei Empowerment, also Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Während meines Studiums bin ich zum ersten Mal in Berührung mit der Finanzwelt gekommen und fand das Ganze so spannend und wichtig, dass ich noch während meines Studiums eine Weiterbildung zur Finanzberaterin begonnen und mittlerweile auch abgeschlossen habe (Fachfrau für Versicherungsvermittlung – IHK).

2. Hast du auf Risiko oder Sicherheit gesetzt – also gleich Vollzeit oder zuerst Nebenerwerb?

Bei mir ist das Hauptthema derzeit nicht Risiko oder Sicherheit, sondern die Leidenschaft und Verbundenheit zu meiner jetzigen Stelle als Sozialpädagogin, in der ich Teilzeit als Angestellte arbeite. Ich habe erst Anfang diesen Jahres mein Studium abgeschlossen und möchte erst noch für eine Weile in diesem Beruf arbeiten, bevor ich mich Vollzeit in die Selbständigkeit begebe. Wann das sein wird kann ich derzeit überhaupt nicht sagen, da ich momentan super zufrieden bin. Alles kann, nichts muss.

3. Wie sieht deine Morgenroutine aus?

In der Regel nehme ich mir morgens gerne viel Zeit, meditiere, mache Sport und lese.

Im Winter ist es aber eher unspektakulär, da es mir bei der Dunkelheit schwerer fällt aufzustehen. Was allerdings immer sein muss, ist eine Tasse heißes Wasser mit Zitrone und in mein Journal schreiben.

4. Was wolltest du als Kind werden?

Pferdewirtin. Ich habe meine halbe Kindheit im Reitstall verbracht und war ein absolutes Pferdemädchen.

5. Wer oder was motiviert dich?

Mich motiviert das Gefühl, nachdem ich etwas geschafft und ein Ziel erreicht habe. Die Erfolge und das Feedback meiner Klient*innen. Der Ausdruck im Gesicht von den Menschen, denen ich weitergeholfen habe, oft ohne, dass es mir wirklich bewusst war. Frauen, die selbstbewusst und zielstrebig ihren Weg gegangen sind und Unmögliches selbstverständlich gemacht haben.

6. Auf was könntest du nicht verzichten?

Meine Freund*innen und Familie, ich bin unendlich dankbar, das diese Menschen ein Teil meines Lebens sind.

Und auf Kaffee, ich liebe den Geruch und den Geschmack. Auf Bücher könnte ich ebenfalls nicht verzichten, durch Lesen habe ich schon so viel gelernt und indirekt erlebt, ich liebe es, seit ich klein bin.

Was ebenfalls nicht fehlen darf sind Handy und Laptop, zum Arbeiten und in Kontakt sein.

7. Was bringt dich auf die Palme?

An mir selbst, dass ich immer alles auf einmal und dazu noch perfekt will, dadurch stehe ich mir oft selber im Weg und mache mir das Leben unnötig schwer. Daran darf ich wahrscheinlich lebenslang lernen und wachsen.

Was mich wirklich wütend macht, ist, dass sich immer noch so wenige Frauen an ihre eigenen Finanzen heran trauen, meist bedingt durch unsere Sozialisation. Ich wünsche mir eine Welt, in der es für Frauen so normal ist über Geld zu reden, wie über Liebe und Beziehungen.

8. Was war die größte Herausforderung auf deinem Weg?

Ich stecke mittendrin und die Herausforderung lautet Balance finden. Ich kann wunderbar x-verschiedene Dinge auf einmal tun und non-stop arbeiten, vergesse dabei dann aber wie wichtig Leben und freie Zeit sind. Das ist eines meiner Big Five für 2020, ein ausgewogeneres Leben zu kreieren.

9. Was rätst du anderen, die sich selbstständig machen wollen?

Fang einfach an und zwar in deinem Tempo! Schau nicht so viel nach links und rechts, wie es andere machen, sondern finde deinen ganz eigenen Weg, der zu dir und deinem Leben passt. Außerdem wichtig: Mach dir vorher einen Plan für deine finanzielle Situation, besonders, wenn du gleich in die Vollselbständigkeit gehst, das gibt dir Sicherheit und stärkt somit auch dein Business.

10. Wo siehst du dich in 5 Jahren, wie geht es weiter bei dir?

Ich sehe mich auf jeden Fall als Unternehmerin, die mit „Finanzqueen“ vielen jungen Frauen auf ihrer (Finanz-)Reise begleitet hat und begleitet, durch verschiedene Projekte und auf verschiedenen Wegen.

Mein Leben hat in 2019 wahnsinnig viele Veränderungen erlebt, deswegen ist für mich alles möglich in den kommenden 5 Jahren.

11. Ein typischer Sarah-Satz:

Was würde dir jetzt gut tun?

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