Simon Vogt steht vor exotischen Pflanzen

Simon (32) lebt in München und hat 2018 ISLE OF MIND und 2019 die ISLE OF MIND academy gegründet. Er bezeichnet sich selbst als anspruchsvollen Freigeist, Herzensmenschen und kreativen Optimisten. Simon trägt einen unbändigen Antrieb in sich, seine Vision in die Welt zu tragen. Wenn Simon gerade mal kein Gas für sein Business gibt, findest du ihn bei irgendwelchen Aktivitäten wie Yoga, Reisen, neue Cafes auschecken, Mountainbiken, Wandern, Surfen oder beim Tauchen.

1. Mit welcher Idee hast du dich selbstständig gemacht und was war deine Motivation? 

Auf den ersten Blick sind es zwei sehr unterschiedliche Gründungsprojekte: ISLE OF MIND ist ein Label für recycelte Yoga- und Reisehandtücher. In jedem Tuch sind 8 „post-consumer“ Plastikflaschen verarbeitet. Super leichte, schnelltrocknende Multifunktionshandtücher, die dich beim Reisen, Surfen, Yoga und am Strand begleiten. Jedes Handtuch übernimmt gleichzeitig die Funktion, dich bei jeder Benutzung an deine eigene ISLE OF MIND, deine tiefen Herzensangelegenheiten zu erinnern. 

Mit der ISLE OF MIND academy gehe ich einen Schritt weiter und helfe meinen Klienten dabei Klarheit auf dem Weg zum eigenen Business bzw. der Selbstständigkeit zu gewinnen. Insbesondere helfe ich Menschen dabei ihre ehrliche Herzens-Business Idee zu finden, die sie dauerhaft erfüllt und glücklich macht. Für mich hat dieser Findungsprozess Jahre gedauert. Ich habe unzählige Bücher zu dem Thema gelesen, Menschen studiert, vieles ausprobiert, Coachingsessions in Anspruch genommen, mega viel meditiert,Programme durchlaufen, viele Methoden entwickelt…und mit jedem Schritt bin ich meinem eigenen Herzens-Business einen Schritt näher gekommen. ISLE OF MIND vereint im Prinzip alles. Die Nutzung meiner Stärken, Interessen, Fähigkeiten, einen positiven Impact, den ich kreiere und vor allem Einklang mit meiner Persönlichkeit. Diesen ganzen Findungsprozess mache ich heute meinen Leuten in ein paar Wochen zugänglich. Hauptsächlich über den mehrwöchigen Onlinekurs, die ISLE OF MIND academy

Auch wenn es auf den ersten Blick unterschiedliche Businesse sind, vereint sie ein gemeinsamer Kern: Beide Projekte habe ich aus der gleichen Motivation und dem gleichen „Warum“ ins Leben gerufen. Ich liebe es, andere Menschen dazu zu inspirieren, zu motivieren und letztlich auch zu befähigen, auf ihr Herz zu hören und ihren Träumen nachzugehen. Ich glaube zutiefst daran, dass jeder Mensch das Potential und die Fähigkeit in sich trägt, durch sein Wirken eine bessere Zukunft zu gestalten. Insbesondere durch ein eigenes Business.

Ich liebe es die Person zu sein, die dir sowohl durch ISLE OF MIND, als auch die ISLE OF MIND academy Wege zeigt, wie du es schaffst voller Klarheit dein Leben aktiv und voller Motivation zu gestalten. Vor allem weil ich mir selbst vor 2 Jahren genau das gewünscht hätte und weiß, wie schwierig und herausfordernd es sein kann, „einfach sein Ding zu machen“. Mittlerweile bin ich genau darin Profi.

2. Hast du auf Risiko oder Sicherheit gesetzt – also gleich Vollzeit oder zuerst Nebenerwerb? 

Ich bin Ende 2017 mit einem komplett anderen Projekt gestartet. Damals noch in dem Glauben, dass es die Selbstständigkeit an sich ist, die mich so sehr anzieht. Der Gedanke an ein freies, selbstbestimmtes Leben hat mich nie losgelassen und so bin ich mit 3 anderen Personen Vollzeit, all-in in die Gründung einer Finanz-App gesprungen. Die Idee war super, es war wie dein eigener, hochintelligenter Finanzberater in der Hosentasche. ABER schon nach ein paar Monaten und bei der ersten großen Hürde haben wir vor allem aus mangelnder Motivation das Projekt beendet. 

Ich wusste jedoch, dass die Selbstständigkeit nach wie vor der richtige Weg ist. Nur jetzt, in dem Wissen, dass es unfassbar wichtig ist, wie sehr du hinter dem stehst was du vorantreibst. Und vor allem welchen Sinn du in deinem Projekt und deinem Wirken erkennst.

Danach bin ich also nochmal und umso mehr auf die Suche nach meinem ehrlichen Herzens-Business gegangen. Das hieß vor allem ganz gezielte Arbeit an meiner persönlichen Weiterentwicklung…auseinandersetzen mit Ängsten, erkennen von wahren Stärken und kompromissloses Schaffen von innerer Klarheit über meine nächsten Schritte. 

Ich hatte vor allem erarbeitet, was ich mit meinem Business bewegen möchte und welchen positiven Impact ich kreieren will. 

So hatte ich beschlossen, dass ich etwas gegen das riesige Umweltproblem der Plastikverschmutzung tun möchte und auch meinen super langen und wertvollen „Business-Findungsprozess“ anderen zugänglich machen will. 

Ab Juli 2018 hatte ich mit ISLE OF MIND, dem nachhaltigen Label für hochwertige Yoga- und Reisehandtücher gestartet und während der ersten 4 Monate aber auch eine Vollzeit Coachingausbildung absolviert. Insgesamt würde ich somit sagen „Vollzeit“ aber 2 Projekte gleichzeitig ;-). Bis Ende 2018 hatte ich noch einen Gründungszuschuss.  

ISLE OF MIND habe ich zum 01.12.18 gelaunched, die ISLE OF MIND academy im April 2019.

Ich habe es geschafft, dass beides von Anfang an profitabel lief und mich bis heute (teu teu teu ;-)) trägt bzw. ich davon leben kann.

3. Wie sieht deine Morgenroutine aus? 

Oh. Die ist über die Zeit und vor allem die ganze „ich finde jetzt meine ISLE OF MIND – Zeit“ recht aufwendig geworden:

06:40 aufstehen, im Bad fresh machen, ein paar Yoga-Flows, um meinen Körper durchzubewegen, 20 Minuten Meditation (TM), Shavasana (Flach auf dem Boden legen und entspannen), 1 Minute Dankbarbeitsübungen, 2 Minuten Motivations-Affirmationen, 1 Minute Visualisierungsübungen für zukünftige Ziele. Das so grob 😉

4. Was wolltest du als Kind werden? 

Puh. Was ich als Kind werden wollte, weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr. Aber als Teenie von 12-15 hatte ich viele Zukunftsideen für mich: Vom DJ, über Innenarchitekt, über Schönheitschirurg, über Modedesigner war alles dabei. Meine kreative Ader wollte schon immer irgendwie durch :-).

5. Wer oder was motiviert dich? 

Dankbarkeit der Menschen, mit denen ich zusammenarbeite. Generell würde ich sagen, zu sehen, dass mein Handeln einen positiven Unterschied macht und für echte Veränderung sorgt. Das erfüllt mich wirklich sehr.

6. Auf was könntest du nicht verzichten? 

Meinen Laptop und Internet. Das ist mein primäres Werkzeug, das es mir ermöglicht viele Menschen zu erreichen.

Und Hafer-Cappucino ;-).

7. Was bringt dich auf die Palme? 

Jammern, Meckern und Beschweren. Mich nerven Menschen, die sich über jede Kleinigkeit aufregen und sich als Opfer ihrer Umstände wahrnehmen. Wenn du mit einem gesunden Körper und Geist gesegnet bist, sozial abgesichert bist und es trotzdem schaffst dich über zu viel Salz in der Suppe zu beschweren. Aus meiner Sicht hat jeder Mensch, gerade in einer Infrastruktur wie in Deutschland, die Möglichkeit sein Leben eigenverantwortlich in die Hand zu nehmen und jederzeit Dinge zu ändern mit denen er oder sie nicht happy ist. 

8. Was war die größte Herausforderung auf deinem Weg? 

Trotz Angst immer auf mein Herz zu hören und entsprechend mutige Entscheidungen zu treffen. So oft schrie mein Kopf „oh no – viel zu gefährlich…viel zu ungewöhnlich…finanziell viel zu unsicher…“, dann trotzdem  immer auf mein Bauchgefühl zu vertrauen war und ist bis heute immer wieder eine Herausforderung. 

Fachlich ist aus meiner Sicht alles lösbar. Wo ein Wille, da ein Weg. Auf 99,9% aller Herausforderungen kennt Google die Antwort.

9. Was rätst du anderen, die sich selbstständig machen wollen? 

Lerne auf dein Herz zu hören und trau dich Dinge auf deine individuelle, authentische Art und Weise anzupacken. Zurück kannst du jederzeit. 

Aus meiner Sicht ist die allerwichtigste Grundlage für jede Selbstständigkeit, dass du zunächst in dir selbst vollkommene Klarheit erarbeitest über das, was du wirklich willst. 

Über meinen Instagram Channel @isle_of_mind_academy gebe ich fast täglich und kostenlos Tipps zu dem ganzen Thema „wie finde ich meine Herzens-Business Idee“. Ich würde mich mega freuen, dich dort begrüßen zu dürfen und dich vorwärts zu bringen.

10. Wo siehst du dich in 5 Jahren, wie geht es weiter bei dir? 

In 5 Jahren mache ich immernoch das Gleiche. Nur in viel größeren Dimensionen. Ehrlich gesagt sehe ich es mittlerweile als meine Verantwortung mit meiner Message und positiven, liebevollen Gedankengut so viele Menschen wie nur irgendwie möglich zu erreichen. Gerade weil ich sehe, was sich für meine Klienten verändert hat und welchen wundervollen Projekten und Tätigkeiten sie nachgehen. Ich sehe mich quasi als Enabler für positives, achtsames und nachhaltiges Unternehmertum. Davon brauchen wir mehr. Menschen, die die Welt verändern wollen und sich mutig von äußeren Erwartungshaltungen loslösen. Gerade für alle, die Bock haben auf ein eigenes Business und noch keine Idee bzw. Ideenchaos im Kopf haben.

Ich zitiere mal eben Steve Jobs, weil das hier gerade super passt: „The ones who are crazy enough to think they can change the world are the ones who actually do.”

11. Ein typischer …-Satz:

Mega. 😉

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