Dei Gründerinnen Stephi und Tania lehnen an einer Säule

Steffi lebt in München, ist 24 Jahre und beschreibt sich selbst als Optimistin, Macherin und Feministin (auf dem Foto rechts). Sie liebt es durch Stadt und Land zu flanieren und bei einem Gläschen Wein mit Freunden & Familie über das Leben zu philosophieren. Anfang des Jahres (2019) hat sie mit ihrem ehemaligen Kreativchef und Arbeitskollegin die Kreativagentur ” The Story Of The Fish” gegründet. Daneben engagiert sich Steffi für mehr Weiblichkeit in der Wirtschaft als Mitglied des Female Business Clubs nushu und ist Mentorin am Founder Institute Munich.

1. Mit welcher Idee hast du dich selbstständig gemacht und was war deine Motivation?

Mit meinem ehemaligen Kreativchef und Arbeitskollegin habe ich eine Kreativagentur “The Story Of The Fish” gegründet. Das heißt wir gestalten den Markenauftritt für Unternehmen und Start-ups, sodass sie von Ihrer Zielgruppe direkt wiedererkannt werden und die Markenwerte richtig assoziiert werden.

Meine Motivation hinter der Selbstständigkeit war tatsächlich die Herausforderung. Zum damaligen Zeitpunkt war mein nächster geplanter Schritt nicht der in die Welt der Unternehmer, aber es hat sich im Gespräch mit meinen beiden damaligen Kollegen – und jetzt Mitgründer*innen – so ergeben. Und wo kann man mehr lernen als durch die Selbstständigkeit?

2. Hast du auf Risiko oder Sicherheit gesetzt – also gleich Vollzeit oder zuerst Nebenerwerb?

Risiko. Ich bin klassisch der Fall von: Erst ins tiefe kalte Wasser springen und im Anschluss lernen wie man richtig schwimmt.

Ohne im Voraus einen Kundenstamm sicher zu haben, haben wir unseren Job gekündigt und gemeinsam einen Arbeitsplatz in einem Co-Working Space angemietet. Durch Glück hat sich aus dem Netzwerk ein Job zwischen Weihnachten und Neujahr ergeben, sodass wir direkt mit einem großen Projekt ins erste Geschäftsjahr starten konnten. Der Rest hat sich dann wirklich durch ein gutes Netzwerk und Zufälle gefügt.

3. Wie sieht deine Morgenroutine aus?

Meine Morgenroutine lasse ich tatsächlich aktuell sehr schleifen – wie viele packt mich der Winter und je dunkler es schon morgens ist desto weniger kann man von einer Morgenroutine sprechen. Grundsätzlich gehe ich regelmäßig vor der Arbeit eine Runde laufen – Ich liebe die Morgenstunden. Im Anschluss klassisch Kaffee und Müsli – auf Frühstück kann ich nicht verzichten.

4. Was wolltest du als Kind werden?

Mein erster Berufswunsch war Krankenschwester. Mit der Pubertät kam der Wunsch Modedesignerin.

5. Wer oder was motiviert dich?

Meine Kraftquelle ist meine Familie – insbesondere weil ich aus einer Unternehmerfamilie komme und deshalb steht sie oben auf meiner Anrufliste.

 Und meine Mitgründerin Tania, die man auch auf dem Foto sieht. Sie ist eine Powerfrau – und das überträgt sich auf mich 🙂

6. Auf was könntest du nicht verzichten?

Auf Zeit mit Freunden & Familie. Wie eben bereits erwähnt: Sie geben mir Kraft. Auch wenn ich ein Mensch bin, der sich auch regelmäßig Zeit nur für sich selbst nimmt (Freigeist ;)), ist mir der Austausch und das Beisammensein mit Freunden und Familie enorm wichtig.

7. Was bringt dich auf die Palme?

Mich betreffend Untätigkeit: Nur rumsitzen und Däumchen drehen ist absolut nichts was mich befriedigt. Ich muss MACHEN.

Mein Umfeld betreffend Unzuverlässigkeit: Ich erwarte von anderen nicht viel, aber Zuverlässigkeit tatsächlich schon. Mich nervt nichts mehr als wenn von mir Zuverlässigkeit abverlangt wird, aber mein Gegenüber eher wenig dafür gibt.

8. Was war die größte Herausforderung auf deinem Weg?

Ich steck mittendrin.

Das Gründen im Team: Einerseits bereichernd: Sparring Partner, Unterstützung, unterschiedliche Expertise. Andererseits sehr fordernd: Unterschiedliche Charaktere, unterschiedliche Meinungen, unterschiedliche Verhaltensweisen in Stresssituationen.

9. Was rätst du anderen, die sich selbstständig machen wollen?

Machen! Es ist natürlich Typsache. Aber ich bin auf so viele Menschen in dieser kurzen Zeit gestoßen, die so lange überlegen und so tolle Ideen haben. Worauf wartet ihr. Seid mutig! Das wird immer belohnt!

10.Wo siehst du dich in 5 Jahren, wie geht es weiter bei dir?

Puuh 5 Jahre sind eine lange Zeit, wenn ich sehe was in den letzten 5 Jahren so passiert ist.

Ich hatte nie diesen einen großen Plan, ich habe immer mehr aus Situationen gelebt “die sich spontan ergeben haben”.

Ich sehe mich aber definitiv weiterhin als Unternehmerin, die dann mit 30 Jahren schon auf eine großartige Zeit zurückblicken kann, die ihr noch mehr Kraft geben wird weiterzumachen.

11.Ein typischer …-Satz:

Abartig…

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