Schreibtisch mit Lampe und aufgeklappten Laptop

Dass ich mein WordPress Theme um eine individuelle Programmierung erweitern möchte war anfangs eine Spinnerei. Ich hatte so viele Ideen im Kopf, aber mir war klar – das kann schnell teuer werden!

Ich hatte die Idee meinen Lesern in einer Art Kalender übersichtlich darzustellen wie der Weg zu meinem Startup aussieht. Was habe ich bereits erreicht, welche Hürden musste ich meistern und vieles mehr. Mir war wichtig, dass man den Prozess verfolgen kann und die Möglichkeit hat zu wichtigen Themen mehr ins Detail zu gehen, sollte das Thema auf Interesse stoßen. Also dachte ich an ein Bullet Journal, ich wollte meine Leser auch emotional mitnehmen und nicht vermitteln, dass ein Startup zu gründen immer nur easy ist.

Flexibel und mein eigener Chef

Das hört man oft, wenn man andere danach fragt, warum sie sich selbstständig machen wollen. Nun gut, sein eigener Chef ist man auf jeden Fall, allerdings unterschätzen viele welche Verantwortung das mit sich bringt. Und flexibel ist auch ganz nett, wenn man jedoch täglich 12 bis 14 Stunden arbeitet ist es mit der Flexibilität schon fast wieder dahin. Ich wollte auf keinen Fall den Eindruck entstehen lassen, dass ein Startup ein Kinderspiel ist und ich alles mit Links hin bekomme.

Bullet Jounral

Mit einem Bullet Journal kann ich mehr Einblick in meinen Alltag und Gefühlslage geben, als wenn ich einfach nur Fakten meines Startups aufzähle. Es sollte ein Gefühlsbarometer geben, Platz für Dinge auf die ich stolz bin, für die ich dankbar bin und aber auch für Erfolge und Hürden auf dem Weg zur Existenzgründung.

Weil ich mich selbst gerne mit Zitaten und Sprüchen motiviere, sollte es außerdem einen Bereich geben, in dem ich genau diese Inspirationen und Motivationen weiter geben kann.

Die erste Skizze

Ich begann mir Beispiele im Internet anzusehen und an einer eigenen Skizze zu arbeiten, damit ich meine Vorstellungen besser visualisieren konnte. Außerdem nutzte ich die Skizze, um meine Idee anderen zu zeigen und sie nach ihrer Meinung zu fragen.

WordPress Webseiten Entwickler … gesucht und gefunden!

Als ich eine konkretere Vorstellung meiner Idee hatte machte ich mich auf die Suche nach einem WordPress Entwickler. Fündig wurde ich bei Julian Gapp aus München.

Per Email tauschten wir Informationen aus und sprachen über meine genauen Anforderungen an seine Programmierung. Etwas schwierig war die Einschätzung der Kosten. Julian nannte mir einen Rahmen und ich entschloss mich meine Vision umzusetzen. Selbstzweifel, ob sich diese Investition wirklich lohnt waren natürlich immer vorhanden. Ob es sich wirklich gelohnt hat werde ich wohl schlecht verifizieren können, dennoch bin ich mit dem Ergebnis sehr glücklich. Durch die WordPress Programmierung von Julian ist mein Blog etwas besonderes.

Genau aus diesem Grund habe ich mich entschieden so mutig zu sein und ein Startup zu gründen. Nicht weil ich dann flexibler bin und mein eigener Chef sein kann. Sondern weil ich meine eigenen Ideen und Visionen umsetzen kann und meine Zukunft selbst gestalten kann.

Mit einem Klick auf den jText an einem Tag gelangt ihr von der Kalenderansicht zum Bullet Journal mit mehr Details. Scrollt ihr dort über das Symbol im rechts oben (z.B. Sonne) wird euch das Gefühlsbarometer angezeigt.

Es gibt Tage an denen nicht alle Felder ausgefüllt sind, deswegen sieht nicht jeder Bullet Journal Eintrag gleich aus, unausgefüllte Felder werden nicht angezeigt.

Bullet Journal Eintrag Tag

Im WordPress Backend

Im Backend meiner Webseite habe ich nun einen zusätzlichen Menüpunkt namens „Journal Beiträge“. Dort kann ich neue Bullet Journal Einträge erstellen und kann mir alle Beiträge darstellen lassen, veröffentlichte und Entwürfe.

Ich habe keine Kategorien für diese Beitragsart vergeben, diesen Punkt nutze ich nicht.

Die Inhalte der einzelnen Beiträge fülle ich ein ein Template, aus dem dann das Design des jeweiligen Bullet Journal Eintrags erstellt wird. Alle veröffentlichen Beiträge werden in der Kalenderfunktion dargestellt, die man sieht, wenn man auf dem Blog den Menüpunkt „Bullet Journal“ anklickt.

Vielen Dank lieber Julian!

Das Ergebnis findet ihr hier: Bullet Journal